Lieber Besucher,

vielleicht erwartest Du an dieser Stelle einen thematischen Schwerpunkt: Sport, Mobilität etwa, Kunst, Neurobiologie oder das Brutverhalten kanadischer Schneeeulen. Doch muss ich Dich enttäuschen. Meine Arbeit dreht sich um kein Thema – sondern allein ums Erzählen. 

Damit meine ich das, was Hannah Arendt „Denken ohne Geländer“ bezeichnete. Ein Prinzip der Welterschließung, das nicht allein der Logik folgt, sondern alle Sinne mit einbezieht. Geschichten drücken aus, was sich nicht in Worte fassen lässt. Sie sind Parabeln auf das Große und Ganze. Wenn Menschen in Extremsituationen geraten, dann fällt der Schleier des bürgerlichen Lebens, dann wird Wahrhaftiges sichtbar. Genau nach diesen Augenblicken suche ich. Denn ich bin überzeugt: In jedem individuellen Schicksal steckt allgemeine Erkenntnis. Um sie zu ertasten, zu destillieren, deshalb erzähle ich. 

Für überregionale Medien in Print und Radio veröffentliche ich Reportagen, Essays, Porträts und Literaturrezensionen. Manchmal geht es um Sport, manchmal um Politik, manchmal um Kriminalfälle. Immer aber um die großen Konfliktlinien des Lebens: um Gefühl und Vernunft, Ordnung und Chaos, Freiheit und Konformität, um Liebe und Hass. 

Ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule in München. An der Ludwig-Maximilians-Universität in München habe ich Politikwissenschaft, Soziologie und VWL studiert. Ich bin Gründungsmitglied von Hermes Baby, der Agentur für deutschsprachigen Erzähljournalimus.

Veröffentlicht für (Auswahl):

Print + Online: Die ZEIT, SPIEGEL, stern, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, WELT, Cicero, Berliner Zeitung, Süddeutsche, Medium Magazin

Radio: Deutschlandfunk, WDR

Du denkst, Deine Geschichte ist es wert, erzählt zu werden? Dann schreibe mir gerne: herber@hermes-baby.de