Über unkonventionelle Ideen im Seuchenkampf

Die Sache mit dem Tuberkulose-Impfstoff war von Anfang an verflixt. 1890 stellte Robert Koch, als Direktor des Hygienischen Instituts der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin eigentlich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, den Impfstoff Tuberkulin vor. Doch anstatt zu heilen, zeigte Tuberkulin keinerlei Wirkung, latent vorhandene Bakterien wurden sogar erst durch den Wirkstoff aktiviert. Mehrere Patienten starben nach der Impfung.

Robert Kochs Ruf erholte sich in den Folgejahren nur langsam. Bis heute ist es der Weltgemeinschaft nicht gelungen, die Krankheit zu besiegen: Jährlich sterben 1,5 Millionen Menschen an der Tuberkulose, vor allem in der Dritten Welt. 

Die Geschichte des Tuberkulose-Impfstoffs könnte hier enden, zumindest für Deutschland. Doch als die Corona-Pandemie über die Welt hereinbrach, sollte er eine unerwartete zweite Chance bekommen. 

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