Über Krieg, Leid und Traumatisierung

Krieg, Flucht und Warten auf den Asylbescheid: Viele Flüchtlinge leiden unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der deutsche Staat lässt sie damit allein.

Die afghanische Provinz Maidan Wardag nahe Kabul ist ein berüchtigter Rückzugsort der Taliban. Dort sollte der Polizist Tarik Massoud mit seiner Einheit Truppen der internationalen Isaf-Mission gegen Angriffe der Dschihadisten sichern. Doch die Einheiten gerieten in einen Hinterhalt der Taliban, drei Kollegen starben, und Massoud glaubte, dass auch er nicht überleben würde.

Nachdem die Taliban seine Freunde getötet hatten, wollten sie Massoud zu einem Überläufer machen. Er sollte ihnen bei einem Anschlag behilflich sein. Massoud weigerte sich, sie bedrohten ihn. Schließlich flüchtete er, über die Balkanroute kam er 2015 nach Deutschland.

Jetzt sitzt der 27-Jährige in einem Park in Hamburg und kämpft mit seinen Erinnerungen. Sein Bart ist gestutzt, die Haare sind akkurat gekämmt.

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