Rezension: “Am Götterbaum” von Hans Pleschinski

Über Salonpoesie in widersprüchlichen Zeiten Wenn ein Münchner den Namen Paul Heyse hört, denkt er vermutlich zuerst an einen der hässlichsten Orte der Stadt: Die Paul-Heyse-Unterführung am Hauptbahnhof ist eine verkehrsüberflutete, nach Urin stinkende und sanierungsbedürftige graue Röhre, sprich: eine unwürdige Assoziation im Zusammenhang mit einem, der nach Schönheit und Harmonie strebte. Paul Heyse, der […]