Über Salonpoesie in widersprüchlichen Zeiten

Wenn ein Münchner den Namen Paul Heyse hört, denkt er vermutlich zuerst an einen der hässlichsten Orte der Stadt: Die Paul-Heyse-Unterführung am Hauptbahnhof ist eine verkehrsüberflutete, nach Urin stinkende und sanierungsbedürftige graue Röhre, sprich: eine unwürdige Assoziation im Zusammenhang mit einem, der nach Schönheit und Harmonie strebte. Paul Heyse, der Dichterfürst, eine Art Goethe des späten 19. Jahrhunderts, erhielt 1910 als erster Deutscher den Literaturnobelpreis. Warum weiß heute niemand mehr etwas mit diesem Namen anzufangen?

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