Über blaue Flecken in Kraterlandschaften

In der Lausitz sind 24.000 Menschen vom Kohleausstieg betroffen. Deshalb soll nun in Cottbus der größte künstliche Stausee Deutschlands entstehen – mit Spielbank, Restaurants und Diskotheken. Damit will die neue Hafenstadt sogar Berlin attackieren. Foto: Ralf Roletschek/ WikiCommons

Von Cottbus, wie es einmal werden soll, sieht man noch nicht viel mehr als Liegestühle in einem Einkaufscenter. Denis Kettlitz rückt sie vor einem Sportboot zurecht. Aus den Lautsprechern dröhnt Hans Albers’ Schlager „La Paloma“: „Mich trägt die Sehnsucht fort in die blaue Ferne.“ Kettlitz, 37 Jahre alt, bereitet sich auf die Podiumsdiskussion am Abend vor – die erste von vielen in den nächsten Wochen.

Es geht um eine große Vision: den Cottbuser Ostsee. Er soll der größte künstliche See Deutschlands werden. Der stillgelegte Tagebau am Stadtrand wird geflutet, aus dem braunen Fleck soll ein blauer werden. Die ganze Region erhofft sich davon wirtschaftlichen Aufschwung. Kann der See diese Erwartungen erfüllen?

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