Über den Kampf um Gerechtigkeit

Ein Brite hat ein Vermögen ausgegeben, statt ein Bußgeld über 100 Pfund zu zahlen. Jetzt vergleicht er sich mit Martin Luther King und Mahatma Gandhi. Foto: Andrew Dunn/ WikiCommons

Am Ortsausgang von Worcester, einer Kleinstadt in den britischen Midlands, südwestlich von Birmingham gelegen, steht am Straßenrand eine gelbe Säule, eine Radarfalle des Herstellers Gatso. 30 Meilen in der Stunde sind hier erlaubt, wer deutlich schneller fährt, bekommt Post von der Stadt.

Richard Keedwell, der sein Leben lang als Ingenieur gearbeitet hat und mittlerweile Rentner ist, passierte die gelbe Säule am 30. November 2016, gegen vier Uhr am Nachmittag. Keedwell lebt in Yate, einem Vorort von Bristol, 90 Kilometer von Worcester entfernt. Er war mit seiner Frau zum Einkaufen in Worcester gewesen, jetzt wollten sie nach Hause. Keedwell ist 71 Jahre alt. Er fährt einen SUV von Nissan und hält sich für einen besonnenen, vorsichtigen Fahrer. Er achte schon deshalb auf seine Geschwindigkeit, sagt Keedwell, weil er Benzin sparen wolle.

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